Leitgedanken

Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.

Goethe

aus dem Schulprogramm

Die Spuren, die wir alle auf unserem Weg durchs Leben hinterlassen sind oft beabsichtigt, aber manchmal auch unbewusst oder „wie nebenbei“ – in der Pädagogik werden letztere als „heimlicher Lehrplan“ bezeichnet.
An unserer Schule werfen wir einen Blick sowohl auf die beabsichtigten, aber auch auf die alltäglichen Spuren. Unsere Haltung zum Beruf, unsere Haltung zu erzieherischen und pädagogischen Grundfragen und unsere Haltung zum Kind spiegeln sich ja eben nicht nur im Schulprogramm, sondern viel mehr im tagtäglichen Auftreten, im Umgang mit den Kindern mit Eltern und Kollegen wider, sie spiegelt sich in spontanen Situationen oder Konflikten wider.
Wir sind uns dieser „wie nebenbei“-Spuren bewusst und fühlen unserem Alltagsverhalten immer wieder auf den Zahn. Bei unseren „Gutsparkspuren“ legen wir Wert darauf, dass diese verbindlich sind und weiterentwickelt werden.
Wir wollen unserer vielfältigen Schülerschaft sowohl im fachlichen wie im sozialen Sinne so gerecht wie möglich werden. Ein Ziel ist es daher, dass die Schüler*innen am Ende ihrer Grundschulzeit ihre Fähigkeiten und Stärken kennen und schätzen und dass sie erworbenes Wissen und erarbeitete Strategien anwenden, um selbstständig und miteinander arbeiten zu können.
Hierbei orientieren wir uns an den individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler*innen und fördern deren fachlich-methodische Kompetenzen konkret zum Beispiel durch
– ein Förderband, das nicht für Vertretungsstunden herangezogen wird,
– fächer- und jahrgangsübergreifende Projekte,
– differenzierende Arbeitsformen wie Wochenplan- und Freiarbeit, Möglichkeiten der Selbstkontrolle und mit Helfersystemen,
– ritualisierte tägliche Übungen (ob in Mathe oder YoBEKA)
– selbstständig vorbereitete und durchgeführte Präsentationen
– eine Lernkultur, die verstärkt problemorientierte Lernumgebungen schafft sowie fächerübergreifendes und erfahrungsorientiertes Lernen initiiert (im Gegensatz zum so genanntem „Bulemie“-Wissen). Auf die Aufgabe kommt es an!
Ein weiteres Ziel ist es, dass die Schüler*innen am Ende ihrer Grundschulzeit Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl entwickelt haben, um für sich und andere Verantwortung zu übernehmen und Konflikte gewaltfrei lösen zu können.
Auch hier orientieren wir uns an den individuellen Voraussetzungen der Schüler*innen und fördern deren personalen wie sozialen Kompetenzen konkret durch
– soziales Lernen und wöchentlichen Klassenrat,
– Buddys und Streitschlichter als Begleiter im Schulleben,
– Gemeinsame Yobeka-Übungen (s. Yobeka-Curriculum)
– Teamstrukturen wie z.B. Etagenteams und Patenschaftsklassen,
– durch Projekte wie „Drachenboot“ oder „Wut tut gut“ und vieles mehr.

Wir nehmen teil an Empathie macht Schule
„Kinder lernen besser, wenn es den Erwachsenen gelingt, eine aufrichtige Beziehung zu ihnen aufzubauen. Dafür brauchen diese Erwachsenen Empathie, Klarheit und die Bereitschaft, schwierige Situationen zu reflektieren. Im Schulalltag ist das oft eine Herausforderung.
Wir trainieren die dafür notwendige Beziehungskompetenz. Und wir vermitteln alltagstaugliche Übungen, um den Blick kurzzeitig von äußeren Anforderungen weg nach innen zu richten – und zur Ruhe zu kommen. Für ein entwicklungsförderndes Miteinander.“
„Empathie macht Schule” ist ein Modellprojekt der dänischen Psychologin Helle Jensen und beginnt im Februar 2020 an drei Berliner Grundschulen.“
https://www.empathie-macht-schule.de/

Kontakt

Telefon; 030-5588170

E-Mail: sekretariat@gutspark.schule.berlin.de

Sie können allerdings gerne auch unser Kontaktformular nutzen: